Wohnungsgesellschaft Zwickauer Land mbH

Chronik

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21.03.2018

Über 80 JAHRE Wohnen in Sicherheit und Geborgenheit

Wohnungen zum Leben

Die Wohnungsgesellschaft Zwickauer Land mbH blickt auf über 80 Jahre einer ereignisreichen Geschichte zurück. Es waren 29 Kommunen, die am 15. April 1936 im Sitzungssaal der Amtshauptmannschaft (heute Landkreis) zusammen kamen. Sie gründeten mit 70.000 Reichsmark die gemeinnützige "Bezirkswohnungsbau Zwickau-Land GmbH". Die wohnungspolitischen Interessen der Gemeinden waren gebündelt in einem Bezirksverband, aus dem sich der ursprüngliche Name der Firma ableitet. Linderung der Wohnungsnot hieß damals das Ziel, aber in soliden und schönen Gebäuden mit höchstens 4 bis 6 Wohnungen und Gärten oder viel Grün drum herum. 

Bereits im 1. Geschäftsjahr wurden 148 Wohnungen errichtet. Die Baustellen waren räumlich in der Region Zwickaau weit voneinander entfernt. Die erste Geschäftsführung prüfte mehr als 2.000 Kostenvoranschläge und vergab Aufträge an mehr als 300 Handwerker. Täglich wurden dutzende Preisvergleiche und Verhandlungen geführt. Gerade die aktuelle Sanierungsarbeit in 2 Oberhohendorfer Häusern (die Neue Presse berichtete) lässt das WZL-Team mit Dankbarkeit an das hohe Arbeitspensum ihrer Gründerväter denken. Die geschaffenen Werte wurden in den Wirren des Weltkrieges glücklicher Weise kaum beschädigt.

Danach herrschten staatliche Planungsvorgaben bei minimalen kommunalen Zuweisungen. Die verordneten niedrigen Mieten reichten zur Deckung der Ausgaben nicht mehr aus. Die Gesellschaft musste Eigenleistungen der Mieter organisieren. Angesagt waren freiwillige Arbeitsleistungen bei einem Stundenlohn von 5 Mark in Feierabendbrigaden. So überstand die Substanz der Häuser eine schwierige Zeit. Geschäftsführer Kuhn handelte in den vier  DDR-Jahrzehnten nach der Maxime, "weder bei unserer Mieterschaft Unzufriedenheit uns gegenüber zu erzeugen, noch nach oben aufzufallen durch zu hohe Forderungen für die Verbesserung der Wohnverhältnisse, die immer wieder propagiert wurde." Dank Kuhns Geschick konnte die WZL in der DDR mit allen handelsrechtlichen Organen als GmbH überhaupt bestehen bleiben - eine absolute Ausnahme. Doch der Nachholbedarf war erschreckend: Die DM-Eröffnungsbilanz wies zum 1.7.1990 in 107 Gebäuden mit 555 Wohnungen einen Reparaturstau von 9. Mio. DM aus. 

Mit dieser Hypothek aus der Zeit des Volkseigentums erhielten die Kommunen Ende 1992 ihre Gesellschaftsanteile zurück. Sie gaben als äußeres Zeichen des Neubeginns der Gesellschaft den heutigen Namen WZL. Der neue Geschäftsführer Mayer musste zunächst den verstreuten Grund- und Gebäudebesitz Anfang 1993 identifizieren und sichern. 1994 war das Jahr der Sanierungspremiere. Die gesamten Sanitär- und Elektroinstallationen, Fassadenvollwärmeschutz und effiziente Heizungen standen auf dem Programm. Bis 2002 wurden 245 Wohnungen auf moderne Standarts gebracht. Auch gegenwärtig wird der Kurs der laufenden Modernisierung fortgesetzt, denn "wer rastet, der rostet", so die Devise. "Unser Ziel ist der Erhalt und Ausbau des Wohnungsbestandes. Wir sind uns der bald 84jährigen WZL-Tradition und der Veranwortung den Mietern gegenüber voll bewusst. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir wirtschaftlich solide fortsetzen." So übernahm die WZL 2012 den Gebäudebestand der Hartmannsdorfer Wohnungsverwaltungs- & Baugesellschaft mbH im Landkreis Chemnitz. Damit hat die WZL einen attraktiven Standort gut gelegen ganz in der Nähe von Chemnitz hinzu gewonnen. Dort vermietet die WZL sehr moderne Wohnungen in schönen Häusern mit Grünanlagen zu erschwinglichen Mietpreisen.

Auch die neue Geschäftsleitung seit 2008 setzt den Kurs der fortlaufenden Modernisierung fort. Hauptgesellschafter Dr. Otto Kelling, der die ehemals kommunalen und privaten Anteile komplett hält, sagt: "Unser Ziel ist der Erhalt und Ausbau des Wohnungsbestandenes." Und die Geschäftsführein Kerstin Kelling fügt hinzu: "Wir sind uns der 80jährigen WZL-Tradition und der Verantwortung den Mietern gegenüber voll bewusst. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir wirtschaftlich solide fortsetzen." 
 
 

Apartments for life

The non-profit „Bezirkswohnungsbau Zwickau-Land GmbH“ was foundet by 29 municipalities on April 15, 1936 in the meeting room of the head office (today district office) to alleviate the housing shortage. The housing policy interests of the communities were bundled in a district association. The housing company Zwickauer Land GmbH (WZL) had the goal at that time of building solid and beautiful buildings each having at most 4 to 6 apartments, with gardens or greenary around it. The first management reviewed more than 2.000 quotes and awarded contracts to more than 300 craftsmen. Fortunately, these residential buildings were spared damage in the turmoil of the World War and the post-war period.
Inittially, government planning regulations prevailed in the GDR with minimal municipial allocations. The prescribed low rents ware no longer sufficient to covert he expenses. Therefore, the company had to organize voluntary work for the tentants in after-work brigades with an hourly wage of 5 marks so the substance of the house could survive a difficult time. The current renovation an modernization work by the WZL team is done with gratitude for the intense workland of their founding fathers.
The redevelopment premiere was in 1994. The entire sanitary and electrical installations, facade, full thermal insulation and efficient heating systems were on the program. By the year 2002, 245 apartments were brought to a modern standard. Even today modernization continues because „who rest rusts“, so the motto of the management. „Our goal is the preservation and expansion of the housing stock. We are fully aware of the soon to be 83-year WZL tradition and the responsibility for the tenants. We want to continue this success story in an economically sound manner.“ In 2012, WZL also took over the building stock of the Hartmannsdorfer housing company an attractive location near Chemnitz. There, the WZL rents modern, coveted apartments in beautiful buildings and green spaces at affordable rentual rates.
 
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Frisches Grün zum 80.



 
80 Jahre Wohnungsgesellschaft Zwickauer Land - das war für Geschäftsführer Dr. Otto Kelling (r.) sowie die Haustechniker Steffen Rahtz (L) und Dietmar Strauss ein guter Grund, einen Kugel trompetenbaum zu pflanzen. Er wächst nun zwischen der Schlegelstraße 10 und 12 in Zwickau. 29 Kommunen hatten am 15. April 1936 mit 70.000 Reichsmark die gemeinnützige "Bezirkswohnungsbau Zwickau-Land GmbH" gegründet. Sie verfügt heute auch über Wohnungen in Wilkau-Haßlau, Werdau, Reinsdorf, Kirchberg und in Hartmannsdorf bei Chemnitz. FOTO: R. KÖHLER.